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menschenfremd.
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Laura ♥
Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein. (Simone de Beauvoir) Nostalgielink.
gedankenblasen
In jenen Tagen.
April 2011
Mai 2011
September 2011
März 2012
März 2014
Mai 2015
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Dienstag, 5. Mai 2015, 16:20
Als das Leben dich fand.
Als das Leben dich fand.Als das Leben dich fand, befand ich mich wiederum in meiner kleinen Welt, bestehend aus all den winzigen Dingen, die das Mosaik meines Alltags vervollständigten und der unheimlichen Begeisterung für Menschen und Unbekanntes. Als das Leben dich fand, fand ich dich direkt vor meiner Nase. Und du warst plötzlich einfach da. Als das Leben dich fand, beschloss ich, alles mit dir teilen zu wollen, mein Glück, meine Tränen, mein Lachen und meine Gedanken und Ängste. Meine Hoffnungen und Erinnerungen und Wünsche. Meine Welt. Als das Leben dich fand, versuchte ich Metaphern zu finden, um zu beschreiben, was ich fühle - und versagte. Meine Worte fielen ohne rechten Zusammenhang von meinen Lippen, und meine Lippen küssten dich. Immer und immer wieder. Als das Leben dich fand, fand ich, es sei an der Zeit, all das zu vergessen, was mich zweifeln ließ. Ich fand es feigherzig und kleinmütig, dich nicht in mein Herz zu lassen, bloß weil es so leiderprobt schon war. Ich fand, es sei an der Zeit mutig zu sein, und darüber zu lachen, dass die Liebe meine Knochen schon so oft gebrochen hatte. Denn was zählte das alles? - Lächerlich wenig gegenüber dem, was ich in dir fand. Mein zweites Ich, den Rest meiner Seele, gut umhüllt von deinem strahlenden Herzen. Dich, mich, uns. Dienstag, 11. März 2014, 19:45
Stunde 170875
Vielleicht ist es bloß diese eine Sekunde.Ich werde wütend wenn ich fahre. Wenn ich fahre, und nicht weiß, wohin ich muss. Ich werde wütend und agressiv. Vielleicht diese eine Sekunde. Wenn du dort stehst, so voller Unschuld und so liebevoll, so zärtlich. Dann wirfst du mir Worte entgegen, und ich werde wütend. So wütend, weil ich nicht so sein kann wie du, wenn du dort sitzt, zufrieden mit dir und der Welt. Lächelnd. Vielleicht ist es nur diese eine Sekunde. Wenn ihr so makellos erscheint, so leichtfüßig und doch so voller Geheimnisse. Ich will sie alle erfahren und dann werde ich wütend, wütend weil ich nicht einmal deinen Namen kenne, und du läufst, rennst, hetzt an mir vorbei. Vielleicht bin ich ja auch voller Geheimnisse. Vielleicht würde es dich interessieren, vielleicht nur diese eine Sekunde. Dienstag, 13. März 2012, 19:22
Krass.
Wer nicht sucht, der findet.Ich küsse deine Augenlider wenn du schläfst, ich halt mich fest an den Atemzügen die ganze lange und dunkle Nacht. Ich halt mich an mir selbst fest, während die Sekunden versuchen mich zu überlisten. Atme die Gedanken aus und den Regen ein, der an mein Fenster klopft um mich wachzuhalten. Du willst los, willst weg, weil alles so sinnentleert und bildungsfern erscheint. Und du sagst diese Wörter nur, weil du sie letzte Woche irgendwo gelesen hast. Du sagst "gelesen", weil "ich hab es im Fernsehen gesehen", bildungsfern klingt. In Wirklichkeit liest du nichts außer Facebookstatusmeldungen. Dabei willst du doch nur einmal du selbst sein, während dir alles andere vor die Füße oder auf den Kopf fällt. Du willst in irgendwelchen Armen liegen, die dir erlauben du selbst zu sein. Du willst, dass jemand was sagt, mal die Wahrheit sagt und dir ein Lächeln schenkt, dem du glauben kannst. Fakt ist, du willst und brauchst und hast nicht. Du brauchst die Wahrheit, die es einfach nicht gibt und nie gab. Und auch sämtliche Bibeln und Philosophen können dir nicht sagen, was übermorgen geschehen wird und wem du vertrauen kannst und deswegen vertraust du noch nicht mal dir selbst. Und deswegen gibt es diese Arme nicht, in denen du liegst, die dich lieben. Deswegen gibt es nur Statusmeldungen. Der Kuchen ist fertig, das ist mein Auto, Konzert war hammergut!, Mathe ist der Endgegner, morgen endlich Urlaub, morgen wieder Montag :(. Du kommst nach Hause und hängst deine Seele an die Worte anderer, und mittlerweile dank Smartphone tust du das auch unterwegs. Feel connected! Und was, wenn nicht? Laura. Labels: Krass Montag, 5. September 2011, 20:16
Was den Himmel erhellt.
Ich bin wieder zurück von einer langen Schaffenspause.Ich weiß, es war lang. Was soll ich davon halten? Wieso gibt es nur noch Vor und kein Zurück. Die Zeit vergeht, die Zukunft scheint gut und dann ist sie plötzlich schon Realität und irgendwie bist du allein. Irgendwie schaust du dich um und alles um dich herum bewegt sich schnell. Es regnet und es ist furchtbar heiß. Dir fällt ein, dass du noch jemandem sagen wolltest, wie wunderschön er ist. Doch der Moment ist längst vorbei und die Zukunft schon wieder Realität. Es hört nicht auf, das wasauchimmer. Das, was deinen Kopf schwer macht und das, was deine Beine sich wie Blei anfühlen lässt. Wo sind sie hin, die federleichten Wolkenglücksgefühle von vorvorgestern? Oder waren es doch schon wieder 3 vergangene Wochen? Manchmal existierst du dort. Und bist zufrieden auf deiner Insel. Und plötzlich ist die Zukunft schon die Realität und du kannst nichts mehr auf morgen verschieben. Denn morgen ist schon jetzt und es bleibt keine Sekunde mehr, um zu zögern, um jemandem zu sagen, wie wunderschön er doch ist. Ist es die Zukunft auch, die so real scheint. So greifbar, und unendlich weit entfernt. Labels: Zurück Dienstag, 10. Mai 2011, 21:57
Heimatliebe.
Ich mag es hier.Ich will hier nicht weg. Ich liebe die Menschen, die mir jeden Tag aufs Neue fremd sind. All die kleinen schönen Orte und Ecken, die mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Die Gräser, die im sanften Abendwind wippen, die Baumwipfel im selben Takt. Die engen Gassen in der alten Stadt. Die grandiose Aussicht vom Schloss. Die kurzen Gesprächsschnipsel, die ich aufschnappe. Die Straßenmusiker mit ihren Gitarren, die manchmal auch auf den Wiesen sitzen und Wonderwall spielen, als wäre es das schönste Lied der Welt. Die ganzen Flyer, Sticker, Kreidemalereien und Plakate, die zu Partys einladen, die ich nicht besuche. Die stickigen Busse. Die vollen Aufzüge. Die Warteschlangen an den Kassen der Geschäfte. Die tausend Baustellen. Menschen, die Barfuß laufen und die, die in einem der vielen Cafés Kaffee trinken und man das Gefühl hat, man kann die Zeit vergessen. Die vielen Uhren, die falsch gehen. Die Ampeln, an denen man einen kurzen Moment mit Fremden teilt. Die dunklen Wälder, die mir selbst in Sonnenlicht getaucht unheimlich erscheinen. Der leichte Wind, der mit meinen Haaren spielt. All das liebe ich. Laura. Freitag, 29. April 2011, 22:56
Sehnsucht, Fernweh.
Du sitzt auf dem Balkon.Gedankenblasen voller Rauch verschwinden langsam in der Dunkelheit. Du hörst die Frösche, die quaken und dich wachhalten. Du vermutest die Berge mit dem Puderzucker obendrauf in der Ferne. Auf der anderen Seiten müssten die Wellen ans Ufer schlagen. Überall kleine Lichter, irgendwo weit weg leises Gelächter. Eine Erinnerung in deinem Kopf, ein Lächeln in der Halbdunkelheit. Unendlich viele Bilder in deinem Kopf. Dir wird klar, was dir die Menschen um dich herum bedeuten. Die dir jeden Tag das geben, was du brauchst, um glücklich zu sein. Sie sind sehr weit weg. Aber in deinem Herz sind sie dir nah. Immer. Ich vermisse dich und deine Augen, in denen so viele Fragen und Gefühle liegen. Ich vermisse die vielen Sonnenscheinmomente, die für einen Moment meine Wange kitzeln. Es frisst dich nicht mehr auf. Ich will mir meiner Sache nicht sicher sein, ich will das tun, was ich fühle. Ich träume von dir. Träume vom unsicheren Tanz, den wir jeden Tag durch die Straßen tänzeln. Gesichter voller Augenblicke, voller Glück. Du willst keine Antworten haben auf all meine Fragen. Willst die Unwissenheit. Laura. Donnerstag, 21. April 2011, 11:23
I hope..
..you now this is adressed to you.I'll kill her, I'll kill her, she stole my future when she took you away! Man, I told you, you know, if I find her, I really, I, I mean, I'll kill her, for real! It's like for sure, you have to know, uh, I mean, you know, I can do it, man, I'll kill her. I will. Einen wunderschönen Donnerstagmorgen wünscht Laura. |