menschenfremd.
Laura ♥

Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein. (Simone de Beauvoir)

Nostalgielink.
gedankenblasen

In jenen Tagen.
April 2011 Mai 2011 September 2011 März 2012 März 2014 Mai 2015
Freitag, 29. April 2011, 22:56
Sehnsucht, Fernweh.

Du sitzt auf dem Balkon.
Gedankenblasen voller Rauch verschwinden langsam in der Dunkelheit.

Du hörst die Frösche, die quaken und dich wachhalten.
Du vermutest die Berge mit dem Puderzucker obendrauf in der Ferne.
Auf der anderen Seiten müssten die Wellen ans Ufer schlagen.
Überall kleine Lichter, irgendwo weit weg leises Gelächter.
Eine Erinnerung in deinem Kopf, ein Lächeln in der Halbdunkelheit.
Unendlich viele Bilder in deinem Kopf.
Dir wird klar, was dir die Menschen um dich herum bedeuten.
Die dir jeden Tag das geben, was du brauchst, um glücklich zu sein.
Sie sind sehr weit weg.
Aber in deinem Herz sind sie dir nah.
Immer.
Ich vermisse dich und deine Augen, in denen so viele Fragen und Gefühle liegen.
Ich vermisse die vielen Sonnenscheinmomente, die für einen Moment meine Wange kitzeln.
Es frisst dich nicht mehr auf.
Ich will mir meiner Sache nicht sicher sein, ich will das tun, was ich fühle.
Ich träume von dir. Träume vom unsicheren Tanz, den wir jeden Tag durch die Straßen tänzeln.
Gesichter voller Augenblicke, voller Glück.
Du willst keine Antworten haben auf all meine Fragen.
Willst die Unwissenheit.

Laura.




Donnerstag, 21. April 2011, 11:23
I hope..

..you now this is adressed to you.


I'll kill her, I'll kill her,
she stole my future when she took you away!

Man, I told you, you know, if I find her,
I really, I, I mean, I'll kill her, for real!
It's like for sure, you have to know, uh,
I mean, you know, I can do it, man,
I'll kill her.



I will.




Einen wunderschönen Donnerstagmorgen wünscht
Laura.




Montag, 18. April 2011, 00:15
Gedankenspiele.

Es ist nicht einfach, sich plötzlich wieder zu sehen.
Es schleudert unsere Zeit mit voller Wucht zurück.




Ein Moment voller Hoffnung, ein Moment voller Glück,
in dem wir nicht an gestern denken und was morgen vielleicht ist,
denn dann würd' es wieder weh tun, es wär nicht das erste Mal,
wir versprechen uns nie wieder und glauben selbst nicht dran.



(Die Toten Hosen - Alles was war)




Laura.




Donnerstag, 14. April 2011, 18:00
Staub.

Irgendwo unter'm Staub
hab ich das alles versteckt.


Meine Vorstellung von Liebe tut mir weh.
Es tut mir weh, zurückzuschauen.
Es tut mir weh, in die Zukunft zu blicken.
Es tut mir weh, weil ich eine Fremde bin.
Es tut mir weh, dass ich Dinge verliere und sie sich mit Staub bedecken.
Ich kann nicht mehr so tun, als wär' das alles nicht passiert.
Die Träume fallen übereinander, die Tränen fließen ohne Worte.
Die Vergangenheit überschattet die Gegenwart und macht so vieles unmöglich.
Ich häng in einer Endlosschleife.
Ich will nicht mehr so tun, als wären die Geister nicht da.
Ich will nicht mehr so tun, als hätte ich keine Angst vor den Monstern unter meinem Bett.


Über allem liegt eine Staubschicht, die mit jedem Atemzug schwerer scheint.


Laura.




Mittwoch, 13. April 2011, 22:17
13.04.11 // 21:26h

Du fährst in die Dunkelheit.
du weißt nicht, wohin.


Du hast Angst davor, diesen Tag zu vergessen, doch du weißt, dass er bald zu den Dingen in deinem Kopf gehören wird, die langsam verblassen und an die du dich in ein paar Monaten mit schmerzlichem Lächeln erinnern wirst.
Weil dir einmal mehr bewusst geworden ist, wie vergänglich einfach alles ist.
Und dann denkst du darüber nach, wie tote Vögel nachts singen,
oder wie ein dunkler Tag wäre.
Du bist einfach nur da, kannst nur existieren.
Hast nicht mehr als diese Existenz.
Hast nicht mehr, als das, was dich traurig und glücklich macht.
Du musst anderen vertrauen, damit du dich weniger einsam fühlst.
Und dann bist du doch auch zu zweit allein.
Vielleicht weinst du dann.
Weil du weißt, du hast versagt, egal was die anderen dir sagen.


Denn es gibt keine toten Vögel, die singen.
Nicht einmal an einem dunklen Tag.


Laura.




Montag, 11. April 2011, 21:08
Mad World.

I find it hard to tell you.
When people run in circles, it's a very, very mad world.


Der Kerzenschein flackert in meinen Augen und spiegelt sich in der Fensterscheibe.
Es gibt keinen Ausdruck für das, was man manchmal sagen will.
Es gibt keine Farbe für die Gefühle in deinem Herzen.
Vielleicht ist es egal, ob es Montag oder Freitag, Sommer oder Herbst ist.
Eventuell will ich garnicht mehr wissen, als das, was ich sehe.
Oder glaube ich nur an das, an das ich glauben will?


Mein Kopf ist schwer von der Ironie des Schicksals und ich wünschte, es gäbe einen Fluss, in dem  die Sterne gefangen wären.
Oder eine unendlich lange Fahrt in einem Zug, die so lang dauert, bis man genug nachgedacht hat.
Wie wäre es mit einer Wiese, auf der für jeder deiner Glücksmomente eine Blume wächst. Und dann kannst du einen Strauß pflücken, wenn du traurig bist.
Oder einem alten Mann hinter einem Tresen, der in alten Marmeladengläsern Zeit verkauft und dir noch einen schönen Sonntag wünscht.


Und so liegst du abends in deinem Bett und du malst dir aus, wie es wäre, wenn du es verstehen würdest.
Und du sehnst dich nach den Momenten deiner Kindheit.




Ja, er wünscht dir einen schönen Sonntag mit deinem Glas Zeit...


Laura.




Sonntag, 10. April 2011, 20:53
Labyrinth.

Du schließt die Augen und alles erscheint so weit weg.
Es scheint alles so unwichtig.

Und du willst sie nicht öffnen.
Du willst garnichts.
Oder willst du endlich leben? Endlich aufhören mit dem, was dich aufhält.
Aber das ist nicht möglich, denn da sind diese Menschen,
die dich enttäuschen.
Die dich im Regen stehen lassen, wenn es Nacht wird.
Die garnicht wissen wollen, warum du da stehst.
Nein, sie werden nie mit dir gehen.
Und du fühlst, als verließen dich auch noch die Vögel und der Wind.
Und alles hat seine Freude, in dem, was es tut.
Nur du sitzt dort, in der Sonne, die dich auszulachen scheint und der Lärm wird immer mehr und du willst sie dafür alle anschreien.
Doch fremde Menschen können nichts für deine dummen Gefühle.
Nein, niemand kann etwas dafür..niemandniemandniemand.

Denn du bist es selbst, der sich allein macht und einsam.
Und du willst, dass die Wolken dir die Antwort an den Himmel malen, und du willst, dass der Mond dir zuflüstert, wie der nächste Tag wird, du willst einfach, dass irgendetwas geschieht.

Und du wartest.
Und wartest.
Und verirrst dich im Labyrinth,
welches eigentlich garkeins ist.

Laura.




Montag, 4. April 2011, 23:47
Vergessen.

Ich hab da was vergessen.
Und ich will es auch nicht wiederhaben.


Zuerst hab ich das Wort wollen verloren. 
Ein paar Enttäuschungen später folgte Vertrauen und geliebt werden.
Vielleicht war es Zeit, was ich dann vergaß. Oder Ewigkeit.
Nebenbei gingen mir auch simple Worte wie Eiscreme oder Tanzschuh verloren..aber das hat niemand bemerkt, denn es interessierte niemand, ob man das Wort Lesezeichen einfach vergisst.


Ich glaub es war an einem Tag, an dem ich in der Stadt spazieren ging, an dem ich Mensch und Hektik verloren hab. Und nicht allzu viel später verlor ich dann weinen, als mir mein Lieblingsbuch abhanden kam.
Ich glaube, ich hab es auf einer Bank vergessen. 
Oder zwischen zwei Stühlen, zwischen den ich mal stand, als sich wieder zwei meiner Freunde gestritten haben und ich nicht wusste, wohin mit mir.
Vielleicht haben es auch die Vögel mit in den Süden getragen, als sie mal wieder freier waren als ich.
Denn ich kann hier nicht weg.
Das Wort Freiheit verlor ich aber erst später.


An Weihnachten verlor ich Überraschung, Vorfreude und küssen. Letzteres kann ich mir selbst kaum erklären, aber ich hab es einfach nicht mehr wiedergefunden. 


Immer mehr Worte gingen mir von Tag zu Tag verloren. 
Und Tränen konnten auch nicht mehr fließen, denn das Wort dafür existierte für mich nicht mehr.


Einmal hat mich jemand gefragt, ob es wichtig sei, sich selbst erklären zu können.
Da verlor ich Selbstachtung, Krieg und hellblau.
Der Himmel an dem Tag war grau und genauso wurden alle anderen Tage, Wochen, Monate ab dann ebenfalls.


Während all das passierte, spürte ich nichts. Ich fühlte mich bloß mit jedem verlorenen Wort leichter.


Ich vergaß Wir.
Ich verlor Lachen.
Mir kam Morgentau abhanden.


Und schließlich verlor ich Ich.




Laura.





20:55
Um das hier zu verstehen...

braucht es viel zu viel Geduld.
Und nie da gewesene Fragen.

Da sitz ich also im Bus, und stell mir die Frage, warum manche Dinge passieren, die man eigentlich beeinflussen könnte, es aber nicht hinbekommt.

Vielleicht werd ich es nie verstehen. Und du auch nicht.
Und damit wären wir mal wieder zu zweit,
weil es so viele Dinge gibt, die uns ähnlich machen.

  • Sternenhimmel bewundern
  • sich ärgern, dass man den Regenschirm doch nicht mitgenommen hat
  • unnötiger Stress
  • Liebe
  • Streit
  • das eine oder andere Laster
  • ungeklärte Fragen
  • das Nicht-Mögen von öffentlichen Toiletten

Und doch, wenn ich mit dir rede, sind wir so anders und können uns nicht verstehen.
Und warum verstehst du nichts, obwohl ich es eigentlich so deutlich mache?
Und wieso tu ich nicht mehr?
Und warum sind wir überhaupt da?

Ich liebe das Geräusch von Regentropfen, die gegen mein Fenster prasseln.

Und grade wenn du dir am meisten vornimmst, schaffst du am wenigstens und vergisst das Wesentliche.

Laura.




Sonntag, 3. April 2011, 22:25
Bam!


Verzeiht mir meine Unsicherheit.
Ich kann nichts dafür, dass mich diese Worte hart treffen.
Und dass ich es dann einfach auslöschen muss.

Und ich könnte grad so richtig wütend werde.
Was sind wir nicht alle so cool. Und wichtig. Und geil.
Juhu.

Laura.




18:03
Willkommen.


Ich bin fröhlich!
endlich geschafft!




Das Design meines neuen Blog ist simpel. Und das gefällt. Zumindest mir.
Ich hoffe, es gefällt euch auch! Ich finde, es ist auf das Wesentliche reduziert und angenehm anzuschauen.
Ich hab jetzt ein paar Stunden daran rumgebastelt und freue mich, endlich fertig zu sein und TADAAAAAA:


Euch meinen neuen Blog endlich präsentieren zu können.


Den Link zu meinem alten Blog gedankenblasen findest du unten links, unter meinem Foto.


Laura.




16:54
Neuer Blog.

Neuer Blog in neuem Design.
blog.de hat mich genervt.


Da man bei blog.de das Design nicht so ändern kann, wie ich das will, habe ich mich jetzt entschlossen, den Blog zu wechseln.
Ich kopier ein paar Posts hierrein, damit das auch nach mir aussieht. Sonst find ich das irgendwie traurig.

Der Name ist zwar neu, aber er gefällt mir gut.
Zeit für Veränderung!