menschenfremd.
Laura ♥

Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein. (Simone de Beauvoir)

Nostalgielink.
gedankenblasen

In jenen Tagen.
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Sonntag, 10. April 2011, 20:53
Labyrinth.

Du schließt die Augen und alles erscheint so weit weg.
Es scheint alles so unwichtig.

Und du willst sie nicht öffnen.
Du willst garnichts.
Oder willst du endlich leben? Endlich aufhören mit dem, was dich aufhält.
Aber das ist nicht möglich, denn da sind diese Menschen,
die dich enttäuschen.
Die dich im Regen stehen lassen, wenn es Nacht wird.
Die garnicht wissen wollen, warum du da stehst.
Nein, sie werden nie mit dir gehen.
Und du fühlst, als verließen dich auch noch die Vögel und der Wind.
Und alles hat seine Freude, in dem, was es tut.
Nur du sitzt dort, in der Sonne, die dich auszulachen scheint und der Lärm wird immer mehr und du willst sie dafür alle anschreien.
Doch fremde Menschen können nichts für deine dummen Gefühle.
Nein, niemand kann etwas dafür..niemandniemandniemand.

Denn du bist es selbst, der sich allein macht und einsam.
Und du willst, dass die Wolken dir die Antwort an den Himmel malen, und du willst, dass der Mond dir zuflüstert, wie der nächste Tag wird, du willst einfach, dass irgendetwas geschieht.

Und du wartest.
Und wartest.
Und verirrst dich im Labyrinth,
welches eigentlich garkeins ist.

Laura.